Das SAI-Lab begrüßt die Entscheidung in Berlin zu der hiesigen einfachen Variante der sogenannte Kiezblocks, den Modalfiltern, mit dem dazu verlautbarten Slogan "Bonde blockt Blocks“ (Tagesspiegel 06.05.2025).

In der Meldungen (s.u.) wird die gestoppte Finanzierung von Modellprojekten der Bezirke zur Verkehrsberuhigung kommentiert. Bei den finanzierten, genehmigten und laufenden Projekten handelt es sich zunächst um konkrete Maßnahmen an ausgewählten Kreuzungen, in ausgewählte Straßen in ausgewählten Wohngebieten. Es handelt sich weiterhin um Projekt der Art "Modellprojekte". Die Anzahl wurde und wird offenbar von "Niemand" auf einer Webseite zusammenstellt, führt und pflegt. Die Ergebnisse der Modellprojekte zu örtlichen Modalfiltern sind noch nicht vorgestellt worden, ebenso wenig sind aus den bisherigen Erkenntnisse die Grundlage der Verkehrsplanung, die Maßnahmen der Verkehrslenkung und Verkehrswirtschaft im Regelwerk, noch den Ausführungsbestimmungen angepasst. Die zu erwarteten Ergänzungen zum Mobilitätsgesetzt fehlen zum aktuellen Zeitpunkt leider noch. Die negativen und positiven Effekte, Funktionen und Wirkungen der Modalfilter sind nicht als verkehrliche, straßenplanerische und straßenbautechnische Vorgabe für jeweiligen Umsetzungen ausgearbeitet. Es fehlt das landesweite Konzepte der nachhaltigen Entwicklung mit der verkehrstechnischen Umsetzung von passenden, geeigneten und zweckdienlichen Modalfiltern.

Wir wünschen uns von der Senatsverwaltung baldige Auswertungen zu und aus den Projekten der Modalfiltern und möglichst ein konkretes, einfaches und umsetzbares Gesamtkonzept für grundsätzliche und flächendeckende Verkehrsberuhigung in entsprechenden Zonen, Gebieten, Flächen und Arealen gemäß den Vorgaben des Berliner Mobilitätsgesetztes. Dabei, so eine unsere Einschätzung, sind „Kiezblocks“ mit "Pollern" keine nachhaltige und sichere Lösung, wegen der Baumaterialien, der Monofunktion, der Ästhetik und der beeinträchtigenden Nebenwirkungen für die Verkehrssicherheit.

 

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