Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat zum Thema "heute im bundestag - Arbeit und Soziales, Bildung, Familie und Gesundheit - Nr. 73" eine Antwort zu "Angaben zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland" veröffentlicht.

"3. Angaben zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland. Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend / Antwort:
Berlin: (hib/BAL) In der Polizeilichen Kriminalstatistik ist für das Jahr 2024 ein Fall des Straftatbestands der Verstümmelung weiblicher Genitalien nach Paragraph 226a Strafgesetzbuch registriert worden. 2023 waren es drei. Diese Daten gehen aus einer Antwort (21/1143) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/943) der AfD-Fraktion hervor. Diese hatte in der Vorbemerkung ihrer Anfrage auf Angaben des Bundesfamilienministeriums verwiesen, denen zufolge 2024 mehr als 73.000 Frauen und Mädchen betroffen gewesen seien und über 20.000 als gefährdet gegolten hätten." (Deutscher Bundestag 08.08.2025).

Das SAI-Lab stellt dazu fest, das die Zahl der Betroffenen schrecklich hoch ist und die Zahl der Gefährdeten deutliche Besorgnis erregt.

 

Weitere Informationen:

  • Deutscher Bundestag (08.08.2025): heute im bundestag - Arbeit und Soziales, Bildung, Familie und Gesundheit - Nr. 73. Newsletter.
  • Deutscher Bundestag (05.08.2025): Deutscher Bundestag Drucksache 21/1143.21. Wahlperiode. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Sichert, Dr. Rainer  Rothfuß, Achim Köhler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/943 –. Erfassung und Strafverfolgung weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland. URL: https://dserver.bundestag.de/btd/21/011/2101143.pdf

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