Wir erfahren über die Mitteilung der DGUV e.V. um die mit dem Thema "Klimaanpassung" erweiterten Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz (NPK). 

Dazu (Auszug): "Klimaschutz ist auch Gesundheitsschutz: "Wer die Gesundheit schützen will, darf den Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren. Deshalb übernehmen wir Verantwortung und unterstützen im Sinne der Nachhaltigkeit unsere eigenen Rehabilitationseinrichtungen auf ihrem Weg hin zu klimafreundlichen und zukunftsfähigen Einrichtungen. Die Maßnahmen reichen von konkreten Praxisleitfäden, über die Berücksichtigung von Umweltaspekten bei baulichen Maßnahmen, dem Einführen von Umweltmanagementsystemen bis hin zur Vermittlung besonderer Ernährungskonzepte in den Reha-Einrichtungen, die nach DGE-Standards neben Gesundheitsaspekten auch auf Regionalität und das Vermeiden von unnötigen Abfällen setzen. Mit einer Klimafolgenanpassung im rehabilitativen Alltag leistet die Deutsche Rentenversicherung Bund einen substanziellen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz für die Bereiche Rehabilitation und Prävention", so Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Klimagesundheit in Lebenswelten verankern: "Klimagesundheit ist ein zentraler Bestandteil einer ganzheitlichen Präventionsstrategie – denn die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels sind schon heute in den Lebenswelten vieler Menschen spürbar. Schulen, Kitas, Kommunen und Pflegeeinrichtungen brauchen daher gezielte Unterstützung, um klima- und gesundheitsfördernde Strukturen aufzubauen. Wichtig ist es, vorhandenes Wissen zu aktivieren und die Einrichtungen dabei zu begleiten, Klimagesundheit nachhaltig in ihrer Organisation zu integrieren", so Dr. Timm Genett, Geschäftsführer im PKV-Verband.
Hintergrund: Die auf der NPK-Sitzung beschlossenen weiterentwickelten Bundesrahmenempfehlungen bilden die erste Säule der nationalen Präventionsstrategie. In ihnen werden die Ziele in der Prävention, Gesundheits-, Sicherheits- und Teilhabeförderung formuliert sowie Anwendungsbeispiele gegeben, wie diese in verschiedenen Settings und für verschiedene Zielgruppen bearbeitet werden können. Umgesetzt werden die Bundesrahmenempfehlungen – wie im Präventionsgesetz festgelegt – durch Landesrahmenvereinbarungen, die die Sozialversicherungsträger mit den zuständigen Stellen in den Ländern schließen. Die zweite Säule der nationalen Präventionsstrategie bildet der Präventionsbericht, der alle vier Jahre erscheint. Nach 2019 und 2023 erscheint der 3. Bericht im Jahr 2027." (DGUV e.V. 28.11.2025).

Die weiterentwickelte Fassung der Bundesrahmenempfehlungen ist auf der Internetseite der NPK https://www.npk-info.de veröffentlicht.

 

Weitere Informationen:

  • Nationalen Präventionskonferenz (NPK) (Nationale Präventionskonferenz erweitert Bundesrahmenempfehlungen um Thema Klimaanpassung. Mitteilung
  • Nationalen Präventionskonferenz (NPK) (Aktuelles. URL: https://www.npk-info.de/. Darin: "Klimabedingte Gesundheitsrisiken haben laut einer aktuellen Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein beispielloses Ausmaß erreicht. In den weiterentwickelten Bundesrahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung und ..." (s.o.).
  • Nationalen Präventionskonferenz (NPK) (27.11.2025): Bundesrahmenempfehlungen nach § 20d Abs. 3 SGB V. Vorabfassung – wird durch die lektorierte und gestaltete Fassung ersetzt 27.11.2025. URL: https://www.npk-info.de/fileadmin/user_upload/ueber_die_npk/downloads/1_bundesrahmenempfehlung/BRE_Weiterentwicklung_Vorabfassung_20251127.pdf 
  • Nationalen Präventionskonferenz (NPK) (2025): Downloads. URL: https://www.npk-info.de/die-npk/downloads 
  • Nationalen Präventionskonferenz (NPK) (2025): Impressum. URL: https://www.npk-info.de/impressum 
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV e.V.) (28.11.2025): Nationale Präventionskonferenz erweitert Bundesrahmenempfehlungen um Thema Klimaanpassung. URL: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2025/quartal_4/details_4_675200.jsp. Darin: "Mit Blick auf die große Relevanz für die Gesundheit, Sicherheit und Teilhabe für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, hat die Nationale Präventionskonferenz (NPK) das Thema "Anpassung an den Klimawandel" in die weiterentwickelten Bundesrahmenempfehlungen aufgenommen. Im neuen Anwendungsbeispiel "Hitzeschutz in Lebenswelten" werden dabei die Möglichkeiten für die gesamtgesellschaftliche Zusammenarbeit aufgezeigt: So werden zum Beispiel Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention in kommunalen oder einrichtungsspezifischen Hitzeaktionsplänen beschrieben und die Beiträge der Sozialversicherungsträger zur Gesundheits-, Sicherheits- und Teilhabeförderung in den Lebenswelten dargestellt." (s.o.). 

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