Über die Internetseite der TU Berlin erfahren wir Neuigkeiten zu einem "Hochschulweiten Strategieprozess".
Dazu lesen wir: "Wir starten an unserer Hochschule einen Strategieprozess. Damit möchten wir gemeinsam überlegen, wohin sich unsere Universität in den nächsten Jahren entwickeln soll und wie wir diese Entwicklung gestalten wollen. Die zentrale Frage lautet: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten, lehren, lernen und forschen – und wie setzen wir angesichts begrenzter Ressourcen die richtigen Schwerpunkte?" (TU Berlin 11.12.2025).
Dazu notiert das SAI-Lab: Anderen Hochschulen geht es ähnlich. Sich mit Anderen für Maßnahmen und die Umsetzung gemäß passender Strategien zusammenzuschließen ist günstig. Verwaltungsverfahren oder ebensolche Prozesse für das Produkt oder Ergebnis einer Strategie gibt es. Die Hochschule versteht sich als Teil der Gesellschaft und zugleich als deren Abbild. Eine Gemeinschaft der Angehörigen einer Hochschule muss gemeinsam überlegen, wie gegenüber Politiken und staatlicher Verwaltungen gehandelt wird. Wenn sich zu schwierigen Verhältnissen auch schwieriges Verhalten hinzugesellt, wird es wirklich schwierig. Ein hochschulweites Verfahren zur Aktualisierung oder Erneuerung der Strategie der Hochschule ist ein Prozess. Dazu gibt es terminliche Anlässe der Aktualisierung, Verbesserung oder Neuaufstellung. Dazu können ebenso auch, unter anderem, die politischen, strukturellen, systemischen, finanziellen, personellen und organisatorischen Aspekte benannt und zugrunde gelegt werden. Einen allgemeinen Teil der gut ausgearbeiteten und beständigen, wertebasierten und akademischen Strategie der Hochschule belassend, gilt es, gemäß klarer Visionen für Arbeiten, Lehren, Lernen, Forschen und Transferieren, festzuhalten, wie die Hochschule sowohl erhalten, wie gestaltet wird. An Ideen, Lösungen und Wissen für nachhaltige Entwicklung mangelt es dazu, auch in Deutschland, nicht. An Geld, Vermögen oder Finanzen mangelt es ebenso wenig, jedoch an der Qualität und Quantität der Verteilung. Eine jede Hochschule ist eingebettet in eine Umgebung mit Bedingungen, die leider auch durch nicht nachhaltige Trends und Fakten bestimmt sind. Eine ausbleibende oder fehlende Transformation entlang der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit sollte nicht, in einer Art desillusionierte Kapitulation oder devoter Annahme von Meinungen und Positionen, entgegen der Ziele der Nachhaltigkeit verleiten.
Die noch vorhandenen Kräfte aus bereits durchrittenen und fortwirkenden Zeiten multipler Krisen an der TU Berlin, hier seien nur die Baukrise und die Hochschulvertragskrise genannt, könnten, neben einem Strategieprozess, auch anders eingesetzt und gelenkt werden: Für Protest, in Haltung und für eine wehrhafte Wissenschaft.