Der "Welttag der Abfallsäuberungsaktionen" (WASA) ist auch als "World Cleanup Day" (WCD) bekannt. 

Zur Ankündigung vom World Cleanup Day im Jahr 2023 gibt es, unter anderem zu lesen: „Anlässlich des World Cleanup Day am 16. September rufen wir unter dem Motto „Cleanup for Climate" zu vielfältigen Aufräumaktionen in ganz Deutschland auf! Engagiere dich mit Menschen aus deiner Nachbarschaft für eine saubere Umwelt und starte am Aktionstag eine Müllsammel-Aktion. Das Beste: Mit etwas Glück gewinnt dein Team einen Airbnb-Gutschein im Wert von 250 Euro!“ 

Das SAI-Lab denkt dazu: “oje“. Das läuft doch etwas schief mit der nachhaltigen Entwicklung.

Das SAI-Lab startet zum World Cleanup Day des Jahres 2023 eine etwas andersartige Multi-Kampagne. 

Wir finden ...

  • es nicht in Ordnung, wenn die öffentliche Abfallentsorgung nicht gut funktioniert,
  • bedauern es sehr, wenn es nicht genügend gut bezahlte Straßenfeger*innen gibt,
  • vermissen eine gute und passende Ausstattung des öffentlichen Raumes mit allerlei nützlicher Infrastruktur, Möbeln und Hilfsmitteln für Abfallverhinderung, Abfallvermeidung und Abfalltrennung und Re-Use ebenso wie Abfallbehälter,
  • es gut wenn die Straßenreinigung  funktioniert,
  • begrüßen es, wenn Mülleeimer passend geleert werden
  • es angemessen, wenn straßenfeger über gute Kleinstfahrzeuge, geeignete rollende Hilfemittel, passende Besen und über eine ergonomische Ausstattung  verfügen
  • es wichtig, das die Sauber-Stadt daran erkannt werden kann, das es sichere, sauberen und gute Gehwegen, attraktive Plätze und naturnahe Grünflächen, Platzgestaltungen und Baumalleen gibt
  • es wünschenswert die Kommunikation, Kooperation und Kollaboration mit den Kommunen und den öffentlichen Einrichtungen zu entdecken und zu entwickeln, damit die  Pflege, Wartung, Instandsetzung und Entwicklung des Öffentlichen Raums für eine integrierte Kreislaufwirtschaft voranschreitet
  • es doof, wenn Hersteller und Händler von Produkten die ganz oder teilweise zu Abfall werden, der im öffentlichen Raum entsorgt werden kann, dafür keine, wenig oder nur eingeschränkt Verantwortung übernehmen.

Daher hier ein paar erste Ideen zur nachhaltigen Entwicklung des „World Cleanup Day“, die in den nächsten Tagen und Wochen zu weiteren Projekten der Nachhaltigkeit entwickel werden sollen:

1. Kommunale Abfallentsorgung im öffentlichen Raum stärken. Solidarisch mit den Beschäftigten der Müllabfuhr, Straßenreinigung, Platz- und Parkbewirtschaftung und der Grünanlagenpflege und der Betreuung der Naherholungsgebiete: Für gut funktionierende kommunale Grundversorgung, für ausreichend viele und gute Arbeitsplätze in diesem Bereich der öffentlichen Verwaltung, mit attraktiven Arbeitsplätzen und guter Arbeit in all diesen Bereichen, wenn es um Abfall geht. Vermeidung von Vermüllung betrifft die funktionalen und ästhetischen Aspekte des bürgerlichen und zivilen öffentlichen Raumes.

2. Allgegenwärtig Abfallverhinderung im öffentlichen Raum fördern und unterstützten: Umsetzung von allen wirksamen Methoden der Verhinderung von Abfall, insbesondere solchem Abfall, der in den öffentlichen Raum gelangen kann.

3. Re-Use zur Abfallvermeidung im öffentlichen Raum fördern und unterstützten: Umsetzung von allen wirksamen Methoden der Vermeidung von Abfall, insbesondere solchem Abfall, der in den öffentlichen Raum gelangen kann.

4. Örtliche Infrastruktur für Abfalltrennung im öffentlichen Raum entwickeln: Erfinden neuer Methoden, Ausbau und Verbesserung vorhandener Methoden und Praktiken und intensivieren von bekannten und üblichen Methoden der Trennung von Abfällen, solchem Abfall, der in den öffentlichen Raum gelangen kann. Beispiel: Abfallarme und Abfallfreie Produkte für „Outdoor“ stärken und fördern.

5. Örtliche Infrastruktur für Abfallreduzierung im öffentlichen Raum entwickeln: Erfinden neuer Methoden, Ausbau und Verbesserung vorhandener Methoden und Praktiken und intensivieren von bekannten und üblichen Methoden der Verringerung, Reduzierung, Verkleinerung, Ersatz und Austausch von Abfällen, insbesondere solcher Abfälle die in den öffentlichen Raum gelangen kann. Beispiel: Abfallarme und Abfallfreie Produkte für die „Kreislaufwirtschaft“ stärken und fördern. Beispiel: Pfandsysteme, Rücknahmesystem, Bonussysteme, sonstige Ideen der Hersteller und Händler von Produkten, die gerne mal einfach so, fahrlässig, beiläufig oder sogar absichtlich als Abfall im Öffentlichen Raum zurückgelassen werden.

6. Nachhaltige Gesellschaft für abfallarme öffentliche Räume (nicht: „abfallfrei“) entwickeln: Erfinden neuer Methoden, Ausbau und Verbesserung vorhandener Methoden und Praktiken die es bei guter Aufstellung der Pflege und Bewirtschaftung der öffentlichen Räume, wie Plätze, Spielplätze, Straßen, Parks, Grünanlagen Naherholungsgebiete: ausprobieren und umsetzten von integrierten Lösungen in der Resozialisierung, der Bildung, der Gemeinwohl und dem grundständig finanziell, räumlich, materiell und organisatorisch geförderten Ehrenamt

7. Zero-Waste – Den einfachen Weg in die glückliche Abfallarmut umsetzten. Revolutionieren,  reformieren oder eine Renaissance wiederholen, bei all den Dingen, die Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und das Bürgerwesen darin unterstützt und stützt, die Kreislaufwirtschaft auszugestalten und umzusetzen, beispielsweise durch Methoden des Cradle to Cradle, der Up-Cycling und des stofflichen Recycling, der besten Produkteigenschaften für Re-Use und Re-Pair, u.v.a.m..

8. u.v.w.m.

 

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