Labor für nachhaltige und nützliche Innovationen (SAI-Lab)
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HIS-HE e.V.: Universität Bamberg mit Information über We Impact-Zertifizierung

Details
Geschrieben von: Michael Hüllenkrämer
Erstellt: 22. Mai 2026
  • Nachhaltigkeit
  • SAI-Lab
  • Hochschule
  • HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE)
  • 2026
  • Bamberg
  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Uni Bamberg)

Über den HIS-HE:Newsletter zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz vom 22.05.2026, aus dem HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE e.V.), erfahren wir Neues von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg: "Erste Hochschule Deutschlands mit We Impact-Zertifizierung".

Im HIS-HE:Newsletter wird dazu vermeldet: "Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist die erste Hochschule in Deutschland mit einer We Impact-Zertifizierung. We Impact ist eine Weiterentwicklung des EMASplus-Systems. Somit baut diese auf EMAS auf und erweitert das Umweltmanagement systematisch um soziale und Governance-Aspekte." (HIS-HE e.V. 08.05.2026).

Das SAI-Lab gratuliert der Universität Bamberg und ist beeindruckt von der Leistung der daran beteiligten und mitwirkenden Akteure!

Das SAI-Lab greift diese Information in den dazu angelegten, vorgeschlagenen oder notierten Projekten zur nachhaltigen Entwicklung auf. 

 

Weitere Informationen:

  • HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE e.V.) (22.05.2026): Newsletter AGU vom 22.05.2026.
  • Universität Bamberg (18.05.2026): Nachhaltigkeit: Universität Bamberg erste Hochschule Deutschlands mit We Impact-Zertifizierung. Neues Nachhaltigkeitsmanagementsystem erweitert EMAS um soziale und Governance-Aspekte. URL: https://blog.uni-bamberg.de/campus/2026/uni-bamberg-erhaelt-we-impact-zertifizierung-1/. Darin: "Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Sie umfasst auch soziale Aspekte wie Gesundheit, Chancengerechtigkeit oder Familienfreundlichkeit. Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat diesen ganzheitlichen Anspruch nun erstmals im Rahmen von We Impact prüfen lassen. Sie ist damit die erste Hochschule in Deutschland mit einer entsprechenden Zertifizierung. Nach der wiederholten erfolgreichen Revalidierung ihres Umweltmanagementsystems nach EMAS Anfang 2026 folgt damit der nächste Schritt: We Impact baut auf EMAS auf und erweitert das Umweltmanagement systematisch um soziale und Governance-Aspekte." (s.o.). 

Quervernetzt:

  • HIS-HE e.V.: EMAS Audit an der Uni Bamberg bestätigt wirksames Umweltmanagement , siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/4721
  • HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE e.V.), siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/2006
  • Freunde - Übersicht, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/1810 

Anker: 

  • HIS-HE e.V.: Universität Bamberg mit Information über We Impact-Zertifizierung, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/5189
Quelle: ADFC Berlin e.V., URL: https://berlin.adfc.de/sternfahrt

ADFC Berlin e.V.: 50. Sternfahrt des ADFC Berlin, am 07.06.2026

Details
Geschrieben von: Michael Hüllenkrämer
Erstellt: 21. Mai 2026
  • Veranstaltung
  • Berlin
  • Fahrrad
  • Sternfahrt
  • 2026

Aktualisierung am 07.06.2026.

Die 50. Sternfahrt des ADFC Berlin findet am 07.06.2026 statt.

In diesem Jahr ist das 50 Jubiläum der ADFC-Sternfahrt in Berlin und Brandenburg. Nebenan, am Brandenburger Tor, findet das 31. Umweltfestival der Grünen Liga Tor statt.

Dazu schreibt der ADFC Berlin e.V.: "Die ADFC-Sternfahrt ist das Fahrradhighlight des Jahres in Berlin und der ganzen Region. Sei auch Du dabei bei der 50. Sternfahrt am 7. Juni 2026.
Gemeinsam für die Verkehrswende: „Die Zukunft fährt Rad!". Radfahren ist Leichtigkeit, Radfahren macht Freude – wir laden alle Menschen zur großen ADFC-Sternfahrt ein, um unsere Vision schon heute zu erleben: „Die Zukunft fährt Rad!“ (ADFC Berlin e.V. 2026).

Ein Teil aus dem SAI-Lab streikt, wie bereits 2025. 

 

Weitere Informationen:

  • (rbb) (07.06.2026): ADFC-Fahrradsternfahrt. URL: https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20260607_1930/adfc-Fahrradsternfahrt.html
  • ADFC Berlin e.V. (21.05.2026): Die Zukunft fährt Rad! URL: https://berlin.adfc.de/sternfahrt. Darin: "Die 50. ADFC-Sternfahrt findet am Sonntag, den 7. Juni 2026 statt! Das Besondere an der ADFC-Sternfahrt: Einsteigen kann jede und jeder an verschiedenen Orten in Brandenburg und in ganz Berlin. Sei auch du beim kostenlosen Fahrrad-Highlight des Jahres dabei! Für Kinder und deren Eltern gibt es zwei kürzere Familienrouten. Die insgesamt 20 Routen vereinigen sich nach und nach, Ziel ist nachmittags der Große Stern. Im Anschluss lädt das Umweltfestival zum Besuch ein." (s.o.).
  • ADFC Berlin e.V. (21.05.2026): ADFC-Fahrradsternfahrt 2026: Wissenswertes. URL: https://berlin.adfc.de/artikel/adfc-sternfahrt-2026 

Quervernetzt:

  • Grüne Liga Berlin e.V.: 31. Umweltfestival, am 07.06.2026, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/4291
  • SAI-Lab Kalender 2026, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/veranstaltungen/4341
  • ADFC Berlin e.V.: 49. Sternfahrt des ADFC Berlin, am 01.06.2025, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/veranstaltungen/2422 
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Landesverband Berlin e.V. (ADFC Berlin e.V.), siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/2789

Anker:

  • ADFC Berlin e.V.: 50. Sternfahrt des ADFC Berlin, am 07.06.2026, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/5184

Deutscher Bundestag: Umweltausschuss mit Ablehnung zu Antrag für Sicherung der Sammelinfrastruktur für Alttextilien

Details
Geschrieben von: Michael Hüllenkrämer
Erstellt: 20. Mai 2026
  • Infrastruktur
  • Deutschland
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  • Kreislaufwirtschaft
  • Deutscher Bundestag
  • Ablehnung
  • Alttextilien
  • Textilien
  • Umweltausschuss
  • Ultra Fast Fashion
  • Fast Fashion
  • Altkleidercontainer

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat zum Thema "heute im bundestag - Landwirtschaft und Umwelt - Nr. 68" (2026) die Information "Grünen-Antrag zur Altkleider-Sammelinfrastruktur abgelehnt“ veröffentlicht. 

Hier geben wir gerne die vollständige Information aus der Mitteilung wieder:

"Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist am Mittwoch mit einem Antrag (21/5767) zur Sicherung der Sammelinfrastruktur für Alttextilien im Umweltausschuss gescheitert. Das Gremium lehnte die Vorlage mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD sowie der AfD-Fraktion ab. Dafür stimmte neben den Grünen auch die Linksfraktion.

Die Grünen verweisen im Antrag darauf, dass die für die textile Kreislaufwirtschaft notwendige Sammel- und Sortierinfrastruktur unter anderem durch das stark wachsende Aufkommen von Ultra Fast Fashion zunehmend unter Druck stehe. Ein immer größerer Anteil der gesammelten Kleidung könne nicht mehr wiederverwertet werden. Verschärft werde die Situation durch die seit dem 1. Januar 2025 geltende Getrenntsammelpflicht für Textilien.

Unklare Regelungen führten dazu, dass die Bürger nicht wüssten, was in Altkleidercontainer gehöre und was nicht, sagte eine Abgeordnete der Grünen-Fraktion im Ausschuss. Teilweise handele es sich bei 60 Prozent der eingeworfenen Kleidungsstücke um Fehlwürfe, welche die Sammelstellen kostenpflichtig entsorgen müssten. Um sie zu unterstützen, bis das von der Bundesregierung geplante Textilgesetz greife, plädieren die Grünen für verschiedene Maßnahmen wie eine Aufklärungskampagne und Entlastungen für Sammelstellen, wie etwa die kostenfreie Entsorgung von Altkleidung für gemeinnützige Einrichtungen. Diese Maßnahmen seien ausdrücklich als „als Übergangslösung“ gedacht, so die Grünen-Abgeordnete. Ziel sei es, die Sammelinfrastruktur schnell zu unterstützen, die akut gefährdet sei.

Abgeordnete der Koalitionsfraktionen stimmten der Problembeschreibung des Antrags zwar zu, kritisierten allerdings die darin geforderten Maßnahmen als „Stückwerk“. Es brauche stattdessen eine systemische Lösung, erklärte ein Vertreter der Unionsfraktion. Die SPD verwies in dem Zusammenhang auf die vom Bundesumweltministerium im März vorgelegten Eckpunkte für ein Textilgesetz zur Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Staat für etwas zahlen solle, das eigentlich in der Verantwortung der Hersteller liege, argumentierte ein Abgeordneter mit Blick auf die Forderungen nach einer staatlich finanzierten Aufklärungskampagne und der Übernahme von Entsorgungskosten.

Die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Auslegungshilfe durch das Umweltbundesamt wiesen Union wie SPD ebenso zurück: Die Sammlung unterliege der Aufsicht der Kommunen. Der Bund habe keine Weisungsrechte, so ein Sozialdemokrat.

Kritik an der Forderung äußerte auch die AfD. Mit einer neuen bundeseinheitlichen Auslegungshilfe würden nur neue Behördenaufgaben geschaffen. Es brauche weniger Bürokratie und nicht mehr, so Vertreter der Fraktion. Auch den Vorschlag, gemeinnützigen Einrichtungen die Entsorgungskosten nicht verwertbarer Textilmengen zu erlassen, fand nicht seine Zustimmung: Das klinge sozial, sei aber letztlich eine Kostenverschiebung auf die Steuerzahler, so der AfD-Abgeordnete.

Die Linke hingegen unterstützte den Antrag der Grünen: Das Problem der Sammelinfrastruktur sei real und die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten als Brücke dienen, bis die gesetzlichen Regelungen zur erweiterten Herstellerverantwortung griffen, betonte ein Linken-Abgeordneter. Allerdings sei das Problem größer als im Antrag beschrieben. Immer schnellere Modezyklen gingen zu Lasten von Umwelt, Gesundheit und entlang der Lieferkette auch zu Lasten von Menschenrechten. Im globalen Süden zerstöre der Export von Alttextilien zudem ganze Märkte. Daher brauche es auch Mindeststandards und eine Registrierpflicht für die Aufstellung von Containern.

Die hib-Meldung zum Antrag der Grünen: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1175148" (Deutscher Bundestag 20.05.2026).

Das SAI-Lab greift diese Information in den dazu angelegten, vorgeschlagenen oder notierten Projekten zur nachhaltigen Entwicklung auf.

 

Weitere Informationen:

  • Deutscher Bundestag (20.05.2026): heute im bundestag - Landwirtschaft und Umwelt - Nr. 68. Newsletter

Quervernetzt:

  • Deutscher Bundestag: siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/4530 

Anker:

  • Deutscher Bundestag: Umweltausschuss mit Ablehnung zu Antrag für Sicherung der Sammelinfrastruktur für Alttextilien, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/5181 

Deutscher Bundestag: Finanzausschuss mit Zustimmung zu Gesetzentwurf für geringere Steuern auf Flugtickets

Details
Geschrieben von: Michael Hüllenkrämer
Erstellt: 20. Mai 2026
  • Infrastruktur
  • Deutschland
  • Steuer
  • Deutscher Bundestag
  • Gesetzentwurf
  • Flugverkehr
  • Finanzausschuss

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat zum Thema "heute im bundestag - Finanzen und Haushalt - Nr. 60" (2026) die Information "Finanzausschuss billigt Senkung der Luftverkehrsteuer“ veröffentlicht. 

Hier geben wir gerne die vollständige Information aus der Mitteilung wieder:

"Geringere Steuern auf Flugtickets: Der Finanzausschuss hat am Mittwochmorgen mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und AfD die Absenkung der Flugverkehrsteuer gebilligt. Gegen den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/5688) stimmten die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Im Plenum des Parlaments steht die zweite und dritte Lesung am morgigen Donnerstag an.

Vonseiten der Unionsfraktion wurde darauf hingewiesen, dass die Senkung zu Steuermindereinnahmen von 350 Millionen Euro führen würde. Die Maßnahme sei jedoch notwendig, um die Rahmenbedingungen für den hiesigen Luftfahrtstandort zu verbessern. Die Bundesrepublik sei für den Flugverkehr ein Hochkostenstandort, wozu maßgeblich staatlich induzierte Kosten beitrügen.

Für die AfD-Fraktion zielt der Gesetzentwurf der Regierung zwar in die richtige Richtung, ist aber noch nicht ausreichend. Sie plädierte für die vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer. Dabei verwies sie unter anderem darauf, dass die Luftverkehrsteuer 2010 als Übergangslösung eingeführt worden sei bis zum Inkrafttreten des europäischen Handelssystem für Emissionszertifikate des Klimagases Kohlendioxid (CO2). Dieses System der CO2-Bepreisung sei mittlerweile in Kraft. Ein entsprechender Änderungsantrag der Fraktion zum Gesetzentwurf der Regierung scheiterte aber am Nein-Votum aller anderen Fraktionen.

Aus der SPD-Fraktion wurde die Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrsteuer im Jahr 2024 als wichtiger Punkt des Koalitionsvertrages bezeichnet. Zwar würden die Ticketpreise dadurch kurzfristig nicht sinken. Aber die Sozialdemokraten erhoffen sich eine bessere internationale Anbindung deutscher Destinationen mit Blick auf den Tourismus und auf Messestandorte.

Dass das sogenannte Strucksche Gesetz für den Luftverkehr offenkundig nicht gelte, wurde aus der Fraktion der Grünen betont. Der frühere SPD-Politiker hatte einst erklärt, dass kein Gesetz den Bundestag so verlasse, wie es hineinkomme. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Luftverkehrsteuer wurde im Parlament aber nicht verändert.

Den Rückgang des innerdeutschen Luftverkehrs könne man durchaus auch als Erfolg von Schiene und Digitalisierung werten, hieß es vonseiten der Grünen weiter. Verwiesen wurde darauf, dass es aufgrund der neuen schnellen ICE-Verbindung von Nürnberg nach Berlin oder von Nürnberg nach München keine Flüge mehr auf diesen Strecken gebe.

Wie zuvor die Grünen verwies auch die Fraktion Die Linke darauf, dass der Flugverkehr jährlich laut Berechnungen des Bundesumweltamtes mit zwölf Milliarden Euro subventioniert werde. Nicht nachvollziehbar sei, dass der Ausgleich dieser Subventionen nun mit der Senkung der Luftverkehrsteuer reduziert werde, zumal zugleich das Deutschlandticket für den öffentlichen Personennahverkehr teurer werde. Dies sei auch verteilungspolitisch ein Problem, schließlich nutzten vor allem Menschen mit höheren Einkommen das Flugzeug.

Link zur ersten Lesung: https://www.das-parlament.de/wirtschaft/finanzen/luftverkehrsteuer-soll-sinken
Link zur öffentlichen Anhörung: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1178696" (Deutscher Bundestag 20.05.2026).

Das SAI-Lab greift diese Information in den dazu angelegten, vorgeschlagenen oder notierten Projekten zur nachhaltigen Entwicklung auf.

 

Weitere Informationen:

  • Deutscher Bundestag (20.05.2026): heute im bundestag - Finanzen und Haushalt - Nr. 60. Newsletter

Quervernetzt:

  • Deutscher Bundestag: siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/4530 

Anker:

  • Deutscher Bundestag: Finanzausschuss mit Zustimmung zu Gesetzentwurf für geringere Steuern auf Flugtickets, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/5182 

Deutscher Bundestag: Verkehrsausschuss mit Ablehnung zu Antrag einer Verstetigung der Förderung emissionsfreier Busantriebe

Details
Geschrieben von: Michael Hüllenkrämer
Erstellt: 20. Mai 2026
  • Verkehr
  • Deutschland
  • Bus
  • Deutscher Bundestag
  • Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG)
  • Betriebshof
  • Verkehrsunternehmen

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat zum Thema "heute im bundestag - Bau und Verkehr - Nr. 64" (2026) die Information "Keine erhöhte Förderung emissionsfreier Busantriebe“ veröffentlicht. 

Hier geben wir gerne die vollständige Information aus der Mitteilung wieder:

"Der Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwoch eine Forderung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt, die Mittel für die Förderung von Bussen mit emissionsfreien Antrieben deutlich zu erhöhen. Für den entsprechenden Antrag mit dem Titel „Förderung emissionsfreier Busantriebe verstetigen“ (21/5492) stimmten lediglich die Grünen selbst. Die Fraktionen von CDU/CSU, AfD und SPD votierten mit Nein - die Linksfraktion mit Enthaltung.

Die erhöhten Mittel müssten in eine gesetzlich verankerte bis 2035 bestehende Förderung überführt werden, um Planungssicherheit für Kommunen und Verkehrsunternehmen zu schaffen, heißt es in dem Antrag. Darin plädieren die Abgeordneten dafür, Ladeinfrastruktur in Betriebshöfen als förderfähige Maßnahme ins Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) aufzunehmen, „um den Verkehrsunternehmen den initialen Schritt zu emissionsfreien Bussen zu ermöglichen“. Verlangt wird zudem, gesetzliche Hürden bei der Errichtung von Netzanschlüssen für Ladeinfrastruktur auf Betriebshöfen zügig abzubauen. Baugenehmigungen für Ladeinfrastruktur müssten beschleunigt, vereinheitlicht und priorisiert werden, heißt es.

Die bisherigen Förderaufrufe hätten vielen Verkehrsunternehmen den Einstieg in die E-Mobilität ermöglicht, schreibt die Fraktion. Eine Förderung, die nur auf die Fahrzeuge abziele, reiche aber nicht aus, um die mit dem Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetz geforderten Elektrifizierungsquoten zu erreichen. Besonders für kleinere Verkehrsbetriebe sei der erste Elektrobus am schwierigsten zu beschaffen, „da mit ihm auch die Ladeinfrastruktur und der Netzanschluss dafür errichtet werden müssen“. Hier seien die Unternehmen dringend auf Unterstützung angewiesen. Die angespannte finanzielle Situation der Kommunen führe jedoch dazu, dass der Umstieg auf saubere Fahrzeuge verzögert werde und die Verkehrsbetriebe wegen mangelnder Planungssicherheit nicht investieren könnten, heißt es in dem Antrag." (Deutscher Bundestag 20.05.2026).

Das SAI-Lab greift diese Information in den dazu angelegten, vorgeschlagenen oder notierten Projekten zur nachhaltigen Entwicklung auf.

 

Weitere Informationen:

  • Deutscher Bundestag (20.05.2026): heute im bundestag - Bau und Verkehr - Nr. 64. Newsletter

Quervernetzt:

  • Deutscher Bundestag: siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/4530 

Anker:

  • Deutscher Bundestag: Verkehrsausschuss mit Ablehnung zu Antrag einer Verstetigung der Förderung emissionsfreier Busantriebe, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/5183 
  1. Deutscher Bundestag: Ausschuss für Wirtschaft mit Beschluss zu Mantelgesetz der nationalen Umsetzung der EU Ökodesign-Verordnung
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  3. fLotte Berlin e.V.: Karneval der Kulturen 2026 mit circa 80 Freien Lastenrädern
  4. Deutscher Bundestag: Antwort zur Überwindung von Wohnungslosigkeit bis zum Jahr 2030

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