Aktualisierung am 16.04.2026.

Das Projekt "NANER 025: Campus Markstände und Imbisswagen (Camarimbi)".

Rahmenprojekt: NANER
Nachhaltigkeitsziel: SDG 2

Über das Projekt "Campus Markstände und Imbisswagen (Camarimbi)" sollen, bei fehlenden Angeboten, zeitlichen und örtlichen Mängeln der Versorgung, Kürzungen bei den staatlich geförderten Anbietern, Schließungen und Geschäftsaufgaben von Angeboten aufgrund schwieriger, schlechter oder unzureichender wirtschaftlicher Bedingungen, von typischen, üblichen und erwartbaren Angeboten und Leistungen einer Mensa einer Hochschule, die Alternativen in Form von Markständen und Imbisswagen, als Ort und Areale für einer Kompensatorische Versorgung mit jenen für eine Mensa einer Hochschule typischen Angeboten an Speisen und Getränken, untersucht, analysiert, ausgewertet,  betrachtet, erörtert und vorgestellt werden.

Wenn auf einem Campus die Mensa dicht macht oder das Angebot der Mensa wesentlich gekürzt oder einschränkt wird, sollen dazu Alternativen mit Markstände und Imbisswagen auf dem Campus als kompensatorische Lösung betrachtet und beurteilt werden.

Mit dem Projekt, das unter der Kurzform "Camarimbi" als Arbeitstitel geführt wird, sollen verschiedene Kraftfahrzeuge (Markwagen, Imbisswagen, Food-Truck, Fahrgeschäft) und Anhänger (Trailer, Verkaufsanhänger, Funktionsanhänger), sowie fliegende Bauten (semistationäre Aufstellung, Markthütte, Verkaufsstand) für die regelmäßige Aufstellung, insbesondere kurz- bis mittelfristige, semistationäre, temporärer, wiederholte, wechselnde, marktartige, festival-artige, planmäßige Aufstellung, betrachtet werden, um damit Alternativen der Versorgung von Angehörigen einer Hochschule mit zubereiteten Speisen und Getränken auszuloten, auszuprobieren, anzuprobieren und strategisch umzusetzen.

Das Projekt soll die Grundversorgung, zu klassischen Speisezeiten (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagsspeise, Abendessen) betrachten, dies mit den Wechselwirkung der Arbeit im Studium und der Pausenzeiten der Beschäftigten im Verlauf von Tag und Nach behandeln, die  Orte und Areals der zu versorgen Angehörigen in den Blick nehmen, die Öffnungszeiten von Mensen, Cafes und Imbissen in Gebäuden beachten, die möglichen Randzeiten und Überganszeiten einbeziehen, um eine örtliche (räumlich), zeitliche und das Angebot betreffende möglichst grundständige, gesunde und diverse Angebot an Speisen und Getränken umfassen, das eine grundlegende und stets erweiterbare Speisenversorgung sicherstellt und gewährleistet.     

 

SDG:

  • 8. Zielvorgabe 2.1: Bis 2030 den Hunger beenden und den Zugang aller Menschen, insbesondere der Armen und der Menschen in prekären Situationen, einschließlich der Kleinkinder, zu sicheren, nahrhaften und ausreichenden Nahrungsmitteln das ganze Jahr über gewährleisten, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/nachhaltigkeit/1251
  • 11. Zielvorgabe 2.4: Bis 2030 Gewährleistung nachhaltiger Lebensmittelproduktionssysteme und Anwendung widerstandsfähiger landwirtschaftlicher Praktiken, die die Produktivität und Produktion steigern, zur Erhaltung der Ökosysteme beitragen, die Anpassungsfähigkeit an die Klimaveränderung, an extreme Wetterbedingungen, Dürre, Überschwemmungen und andere Katastrophen stärken und die Bodenqualität schrittweise verbessern. Siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/nachhaltigkeit/1254

Weitere Informationen:

  • Deutsches Studierendenwerk e.V. (2026): Meine Mensa – jetzt sanieren!. URL:https://www.studierendenwerke.de/mensasanierung. Darin: "Bei den Hochschul-Mensen in Deutschland hat sich ein dramatischer Sanierungsstau gebildet. Er droht die Erfolge zu konterkarieren, die die Studierendenwerke als Pioniere von Nachhaltigkeit beim Mensa-Essen erzielt haben. Rund 55 % der knapp drei Millionen Studierenden in Deutschland essen regelmäßig in den Mensen, die von den Studierendenwerken betrieben werden. Das sind durchschnittlich rund 1,5 Millionen Essen – pro Tag! Diese Essen sind nachhaltig, regional und vor allem für Studierende mit wenig Geld bezahlbar.
    Wenn die Mensen der Studierendenwerke aber wegen Reparaturbedürftigkeit, Wasserschäden, veralteter Küchentechnik oder mangelnder Energieeffizienz schließen müssen, haben wir ein Problem. Deshalb wenden wir uns an die Landes- und Bundespolitik: Helfen Sie uns, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht allein auf dem Mensa-Teller stattfindet – sondern in der ganzen Mensa.
    " (s.o.). 
  • Carolin Kahlisch, Katrin Ludwig, André Uhl (2025): Modulare Lösungsstrategien für eine krisensichere
    Kita- und Schulverpflegung. Untersuchungsergebnisse. URL: https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/projektbericht-krisensichere-kita-schulverpflegung.pdf?__blob=publicationFile&v=4
  • Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (MBLEH) (22.10.2025): Projektbericht: Modulare Lösungsstrategien für eine krisensichere Kita- und Schulverpflegung. Untersuchungsergebnisse. URL: https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/projektbericht-krisensichere-kita-schulverpflegung.html 

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