Aktualisierung am 20.11.2025.
Das Projekt "Hinterhof-Campus".
Rahmenprojekt: CoLeTo
Nachhaltigkeitsziel: SDG 12
Zur Kurzbezeichnung des Projekts als "Hinterhof-Campus" gibt es die längere Fassung von "Kreislaufwirtschaft von Dingen aus einem Hinterhof auf einem Campus". Der Titel bezeichnet den Pfad oder Weg von Dingen vom Ort eines "Hinterhofs" hin zu einem anderen Ort namens "Campus". Mit dem Projekt sollen Beispiele für die Ermöglichung und Iniitierung von Kreislaufwirtschaft durch "Umzug" von Dingen an einen anderen Ort untersucht und bearbeitet werden.
Im Projekt sollen typische und spezielle Dinge, die sich in Hinterhöfen (von Wohnanlagen, Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen) ansammeln, dort stehen oder abgestellt sind und irgendwann als "aufgegeben" gelten, dann mehr oder weniger als Abfall, Beeinträchtigung oder gar Störung empfunden werden, als verbliebene Sache mit Gebrauchswert und Eignung für die Weiter- oder Wiederverwendung beachtet und betrachtet werden. Es sollen an Beispielen die Grundlagen, die Bedingungen, die Anforderungen und die Umsetzung des Re-Use (Recycling, Up-Cycling, Down-Cycling, etc.) von einem Dingen "vom Hinterhof" untersucht, zusammengestellt, ausprobiert, erkundet, beschrieben und experimentiert werden, wenn diese "materiale Hinterlassenschaft / Erbschaft" auf einen Campus einer Hochschule gelangt und dort Gegenstand von Verwaltung, Lehre, Wissenschaft und Forschung wird. Es soll untersucht, beobachtet und bearbeitet werden, was mit typischen Dingen aus einem Hinterhof passiert, geschieht oder entstehen kann, wenn diese Dinge den Weg auf einen Campus finden. Es sollen die jeweiligen Verbindungen zwischen einer Nachbarschaft und den Angehörigen einer Hochschule betrachtet und beschrieben werden, ebenso wie die Art und Weise der Weitergabe der Dinge, deren Verwendung und Verwertung, sowie die kreativen, technischen und organisatorischen Aspekte der auf diesem Austausch begründeten Kreislaufwirtschaft durch die Ortsveränderung.
Das Projekt soll auch die räumlichen und geografischen Phänomen der Ressourcenwirtschaft betrachten, die sich an Material, Dingen, Waren und Gütern an einem Ort erkennen und beschreiben lassen, an denen diese materiellen Ressourcen keine spezifischen, nutzerbezogen noch allgemeinen Gebrauchswert mehr haben und "vergessen", "vernachlässigt", "aufgegeben" oder "stehengelassen" sind. Daher soll in diesem Projekt auch die These bearbeitet werden, wonach ein Umzug oder eine Ortsveränderung bei bestimmten Dingen, deren neuerliche Wiedernutzung oder passende Weiternutzung erst nach einem Ortswechsel möglich wird und damit "räumliche Lageveränderung" zu nachhaltiger Entwicklung beiträgt.
Aus der Erfahrung des SAI-Lab kann ein solches Projekt beispielsweise mit Fahrrädern, den sogenannten "Schrotträdern" umgesetzt werden. Aus solchen Hinterhof-Fahrrädern könnte an einer Hochschule einem Fahrrad-Pool aufgebaut oder ausgestattet werden. Für die Kreislaufwirtschaft von Dingen aus einem Hinterhof auf einem Campus gibt es dazu eine Schnittmenge mit dem Projekt "PROSUM 002: Fahrradpool-Fuhrpark, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/projekte/44-sdg-12-prosum/3390).
Weitere Informationen:
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Quervernetzt:
- CoLeTo 032: Hinterhof-Campus - Fahrräder, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/projekte/28-sdg-04-coleto/3392
- PROSUM 002: Fahrradpool-Fuhrpark, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/projekte/44-sdg-12-prosum/3390
- SDG 04 CoLeTo - Übersicht, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/projekte/28-sdg-04-coleto/1066
- SDG 04 Commons Learning Tools (CoLeTo) - Rahmenprojekt, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/projekte/28-sdg-04-coleto/2331
Anker:
- CoLeTo 032: Kreislaufwirtschaft von Dingen aus einem Hinterhof auf einem Campus (Hinterhof-Campus), siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/projekte/28-sdg-04-coleto/3391