Aktualisiert am 02.01.2026

Das Projekt "Öffentliche Sprengstoffplätze, kommunale Böller-Gebotszonen und landesweite Raketenabschussareale (Böllerzonen)".

Rahmenprojekt: Sustainer
Nachhaltigkeitsziel: SDG 17

Mit dem Projekt sollen Vorrangflächen, Sonderflächen und (temporär) eingefriedete Areale betrachtet werden, deren Flächennutuzng für ein privates Silvesterfeuerwerk und das individuelle zünden von Böllern geeignet sind. Daher sollen, in Rückgriff auf Spengplätze, Schießplätze, Flächen des Kampfmitteleinsatzes und aktive und ehemalige Truppenübungsplätze, sowie weitere andere potentiell geeignete Flächen, Areale und Zonen betrachtet werden, um dort für den Anlaß von "Feierlichkeiten" zu Silvestern die befristete Widmnung als öffentliche Sprengstoffplätze, kommunale Böller-Gebotszonen oder landesweite Raketenabschussareale zu prüfen und zu erörtern.

Damit wird auf eine Meldung mit Zitaten aus der Poltik Bezug genommen, wonach von der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH über zahlreiche Verlage und Online-Tageszeitungen zu lesen ist: "Faeser schlägt vor, den Kommunen mehr Handlungsspielräume für lokale Verbotszonen zu geben. Dafür müsse es aber eine Mehrheit unter den Ländern im Bundesrat geben, die bislang fehle. "Hinsichtlich der Gefährlichkeit gibt es große Unterschiede zwischen dicht bewohnten Städten und dem Land – und innerhalb von Städten zwischen einzelnen Brennpunkten und Stadtteilen, in denen friedlich gefeiert wird. Wenn das vor Ort stärker berücksichtigt werden kann, kann es gezieltere Maßnahmen und Kontrollen geben."
Zuletzt hatte Bremen im Bundesrat eine Gesetzesinitiative für eine Änderung des Sprengstoffrechts eingebracht, um den Kommunen mehr rechtliche Möglichkeiten zum Einschränken von privatem Feuerwerk zu geben. Rund um den Jahreswechsel starben fünf Männer bei Böller-Unfällen. Es gab viele Verletzte sowie Schäden an Häusern und Infrastruktur." (ZEIT ONLINE GmbH, dpa 2025).

Über das Projekt soll, unter anderem, der Fortgang und die Berichterstattung zur Petition "Bundesweites Böllerverbot, jetzt! aufgreifen und behandeln.

Für die Langbezeichnung "Öffentliche Sprengstoffplätze, kommunale Böller-Gebotszonen und landesweite Raketenabschussareale" des Projekt kann die Kurzform "Böllerzonen" genutzt werden.

 

Weitere Informationen

  • innn.it e.V. (2024): Bundesweites Böllerverbot, jetzt!. Gewerkschaft der Polizei Berlin. URL: https://innn.it/boellerverbot
  • ZEIT ONLINE GmbH (04.01.2025): Scholz: "Ein Böllerverbot finde ich irgendwie komisch". Debatte nach Silvester. Aktualisiert am 4. Januar 2025, 4:23 Uhr. Quelle: dpa. dpa-infocom, dpa:250104-930-334375/2. URL: https://www.zeit.de/news/2025-01/04/scholz-ein-boellerverbot-finde-ich-irgendwie-komisch. Darin: "Scholz sagte dem Magazin «Stern»: «Ich bin dafür, dass wir ordentliche Regeln haben für das Zeug, das da hergestellt wird. Aber ein Böllerverbot finde ich irgendwie komisch.» Faeser ergänzte: «Dabei sollte das Ziel sein: Friedliches Feiern und Feuerwerk zu ermöglichen, aber hochgefährliche Silvester-Exzesse zu verhindern.»" (s.o).

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